In den Ferien, vor allem in den sechs Wochen während des Sommers, wird die Zeit zu Hause manchmal ein wenig lang. Ferienworkshops, die meistens zwei bis drei Tage dauern, sind da ein gutes Mittel, die Langeweile zu vertreiben. Sie finden in der Regel von 9.30 Uhr bis 14 Uhr statt und beinhalten einen Museumsbesuch sowie praktischen Unterricht. Genaue Termine und weitere Details erfahren auf Anfrage. Mindestens sechs, maximal zehn Teilnehmer im Alter von fünf bis sieben bzw. acht bis zehn Jahren. Räumlichkeiten stehen zur Verfügung, der Kurs kann auch bei einem Teilnehmer zu Hause stattfinden.

Preise:

Pro Kind und Tag 32 Euro
zuzüglich. Material (variiert nach Thema)


Folgende Kurse stehen zur Auswahl, weitere Themen sind nach Absprache möglich:

Farbe und Form

Die Primärfarben Rot, Gelb und Blau sowie die Grundformen Quadrat, Dreieck und Kreis bilden den Schwerpunkt dieses Kurses. Der Farbenkreis von Johannes Itten, zeigt den das man aus den drei Grundfarben tatsächlich alle anderen Farben „zaubern“ kann. Sie lernen weitere Künstler, wie Kandinsky oder Mondrian kennen, deren künstlerisches Schaffen sich um Farben und geometrische Formen drehte. Ein Besuch im Museum zu Originalen rundet den Workshop ab.

„Wer hat Angst vor Rot, Gelb, Blau ...?”

Aufbauend auf den Kurs „Farbe und Form“ kann das Thema als kleines Theaterstück umgesetzt werden. Grundlage dafür bietet das Buch von Eva Heller „Die wahre Geschichte von allen Farben“. Die Kinder gestalten aus bunten Tüchern Ihre Kostüme und das Bühnenbild. Die einfachen Texte können auswendig gelernt werden oder werden von einem Erwachsenen vorgetragen.

Auf Michelangelos Spuren

Ein Workshop, der sich mit dem Thema Skulptur beschäftigt: Die dreidimensionale Ebene der Gestaltung ist eine neue Herausforderung, anders als beim flachen Bild erfordert sie die Auseinandersetzung mit dem Raum. Ein Besuch im Liebighaus zeigt Beispiele der Bildhauerkunst. In der Kindertagesstätte kann in Rücksprache mit den Erzieherinnen, außerdem ein thematischer Schwerpunkt, wie z. B. die griechische Mythologie, festgelegt werden. Es können Sagen und Märchen vorgelesen und die Objekte aus Yton-Stein nach Abschluss des Workshops in einer Ausstellung präsentiert werden.

Kleiner Kopf und großer Po, die Nanas sind halt alle so

Niki de Saint Phalles „Nanas“ farbenfrohe, ein wenig unförmige Figuren faszinieren und erfreuen nicht nur die Erwachsenen. Ihre amorphen Formen werden zu Tänzerinnen, Zirkusprinzessinnen oder einfach nur kuriosen Gestalten. Den menschlichen Körper in andere, abstrakte Dimensionen zu setzen ist Ziel des Kurses. Mit Hasendraht, Pappmaché und Acrylfarben entstehen eigene Skulpturen. Ein Ausflug zum Städel oder ins Museum für Moderne Kunst kann eine zusätzliche Inspiration für die Kinder sein.